Über mich

Über mich, Elena Rossi

 

2003 habe ich Ashtanga Vinyasa Yoga entdeckt. Wie oft im Leben war das ein reiner Zufall. Ich steckte in einer Krise und habe etwas gesucht, das mir aus dieser Situation hilft. Es musste was Praktisches sein, was Greifbares. Ich musste was für mich tun. Etwas, was mich körperlich herausfordert und fit hält, aber auch mehr bietet, tiefer geht. Die Anzeige meines ersten Lehrers Andreas Loh im Stadtmagazin hat mich damals wie ein Blitz getroffen: Sinngemäß stand darin, dass Yoga Harmonie von Körper, Geist und Seele bringe. Das war genau das, was ich gesucht hatte: einen stark betonten körperlichen Ansatz mit Anspruch auf andere Ebenen des Bewusstseins, wenn man offen dafür ist. Ich konnte kaum erwarten, damit anzufangen und bin jetzt nach zehn Jahren Praxis immer noch total davon begeistert. Die regelmäßige Yogapraxis ist seitdem allmählich fester Bestandteil meines Lebens geworden. Yoga ist für mich eine Entdeckungsreise, die man beim eigenen Körper beginnt, ganz woanders hinführt und nie abgeschlossen ist. Man lernt die eigenen Grenzen kennen und akzeptieren und gleichzeitig offen für mögliche Veränderung zu sein. Ich ziehe Kraft und Ausgeglichenheit aus der Erfahrung der Gegensätze, die sich im Yoga stets verbinden und auflösen.

Von allen Lehrern, mit denen ich gelernt habe, habe ich was mitgenommen, das in meiner Praxis und in meinem Unterricht durch meine Erfahrung gefiltert wieder auftaucht. Dafür bin ich allen sehr dankbar. Andreas Loh hat mir die Grundlagen des Ashtanga gezeigt und mir seine Liebe zu dieser Praxis weitergegeben. Er hat mich immer bestärkt und ermuntert, Workshops zu besuchen und bei anderen Lehrern zu lernen. Einen anderen deutschen Lehrer möchte ich hier ebenso erwähnen: Bei Dr. Ronald Steiner habe ich zwischen 2007 und 2011 seine Modular Training Courses zur Anatomie und Physiologie des Yoga besucht und dadurch mehr Verständnis für die physischen Zusammenhängen gewonnen. Zu meinen internationalen Lehrern zählen: Nancy Gilgoff, Lino Miele, Richard Freeman, Chuck Miller & Maty Ezraty, bei denen ich 2011 eine Lehrerausbildung absolviert habe (200+). 2005 habe ich die einmalige Gelegenheit gehabt, eine Woche lang mit Pattabhi Jois in London zu üben.

2007 habe ich angefangen, zu unterrichten und meine Begeisterung für diese Yogatradition meinen Schülern weiterzugeben. Als Lehrerin fasziniert mich die Auseinandersetzung nicht nur mit meinem Körper, sondern auch mit dem meiner Schüler. Gemeinsam suchen wir nach Lösungen, wenn der Körper sich mit Unvermögen, Unbehagen oder Schmerz meldet. Es erfüllt mich mit Freude, meine Schüler auf ihrem Yogaweg begleiten zu dürfen und sie zu ermuntern, dabei das eigene Potential zu entdecken.

Es geht für mich um die Mühe, die man sich gibt, um das Vertrauen, das man diesem Weg schenkt und um die Offenheit und Freude, mit denen man der Welt begegnet.

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